Das neue Patientenrechtegesetz: Bundesjustizministerin beantwortete Fragen am Bürgertelefon

BMJ, Berlin – Das neue Patientenrechtegesetz ist seit dem 26. Februar 2013 in Kraft: Das Gesetz sorgt für Transparenz und Rechtssicherheit; Patienten können dem Arzt in Zukunft auf Augenhöhe begegnen.

Doch was bringen die Neuregelungen in der Praxis ganz konkret? Was mache ich, wenn ich mich von meinen Arzt nicht richtig informiert und aufgeklärt fühle? Und welche Möglichkeiten habe ich, wenn doch mal etwas schief gelaufen ist? Diese und andere Fragen hat Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger interessierten Bürgerinnen und Bürgern heute in einer gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr durchgeführten Telefonaktion beantwortet.

„Ich habe aus den Gesprächen mitgenommen, dass sich viele Patienten oftmals alleingelassen fühlen“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. „Umso wichtiger ist es, dass nun erstmals jeder schwarz auf weiß im Bürgerlichen Gesetzbuch beim neuen Behandlungsvertrag nachlesen kann, welche Rechte er als Patient überhaupt hat. Patienten haben das Recht, beim Arzt nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben oder sich nicht richtig aufgeklärt fühlen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bmj.de/patientenrechte

 

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