Bayerisches Innenministerium … wartet auf BesucherInnen

Das Wetter war traumhaft und wer nichts Besseres zu tun hatte, konnte am 01.08.2009 das Bayerische Innenministerium besuchen. Mehr als 2.000 Besucher sollen da gewesen sein, um sich am Arbeitsplatz von Joachim Herrmann, dem Bayerischen Innenminister, umzusehen.


Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß
kurz vor Beginn der Rettungsübung

Viele Attraktionen warteten auf die Besucher. Dazu gehörten Hundestaffelvorführungen von Polizei und Rettungsdienst, eine als ‘spektakulär’ angekündigte Höhenrettungsübung mit Innenstaatssekretär Bernhard Weiß, ein Verkehrstheater der Münchner Polizei, Informationen zur Kriminalprävention, Infos von Falschgeldfahndern des Landeskriminalamts und vieles mehr.


30-m-Leiter
der Staatlichen
Feuerwehrschule Geretsried

Da gab es Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr zu besichtigen, Hubschrauber usw. Besonders begehrt war ein Blick von oben aus der 30 m hohen Feuerwehrleiter eines Fahrzeuges der Feuerwehrschule Geretsried. Die Verkehrswacht Bayern, Malteser und Technisches Hilfswerk informierten über ihre Arbeit.

Das Musikkorps der Bayerischen Polizei und die Feuerwehrkapelle Germerswang spielten zünftig auf – und (fast) alles, sogar die Vitamindrinks, war kostenlos.


Wohl nur eine Abordnung des Musikkorps der Bayerischen Polizei

Etwa 2000 Besucher, vielleicht ein paar mehr, kamen vorbei. Das ist nicht viel, das Innenministerium reklamiert dennoch “großes Interesse”. Man rechnete wohl, auch wenn das niemand offiziell bestätigte, mit deutlich mehr Besuchern. Aber es wird nicht Desinteresse gewesen sein, das viele Münchner von einem Besuch abgehalten hat, sondern das gute Wetter.


Der erleichterte Staatssekretär
nach seiner ‘Rettung’

Das Angebot, sich mit Staatsminister Herrmann oder auf einem Polizeimotorrad fotografieren zu lassen, riss die Münchner nicht aus ihrer Ruhe. Und auch die ‘spektatkuläre’ Rettungsübung war wohl nur für den Geretteten, Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß und besonders seine Familie sowie die Retter aufregend. Bernard Weiß :”" (Zitat wird nachgereicht, Aufnahmemedium verschollen :-)

Die Münchner schauten kurz vorbei und konnten eine nette, streßfreie Zeit zwischen Odeons- und Wittelsbacherplatz verbringen, bevor sie dann baden oder in den Biergarten gingen. Der Tag der offenen Tür im Innenministerium (und darum herum) war nicht überlaufen, es gab keine besonderen Vorfälle – die Politik des Staatsministeriums ist in vielen Punkten ja durchaus nicht unumstritten, hier sei nur an die offizielle Bayerische Asylpolitik erinnert (die am Samstag nicht vorkam) -, und so bleibt durchaus eine angenehme Erinnerung zurück.

Pressemeldung des Innenministeriums